Oxymel, Honig und altes Wissen im Freilandmuseum Fladungen
Am Sonntag, den 13. September 2026, drehte sich im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen alles um das Haltbarmachen von Lebensmitteln. Unter dem Motto „Jetzt geht’s ans Eingemachte!“ konnten die Besucherinnen und Besucher traditionelle Methoden wie Einkochen, Einmachen, Fermentieren und Dörren kennenlernen.
Auch ich war mit der Rhönbiene und einem Informations- und Verkaufsstand vertreten. Im Mittelpunkt standen Honig, Oxymel, Bienenwachsprodukte und ausgewählte Erzeugnisse aus meiner Kräuterwerkstatt.
Honigvielfalt aus der Rhön
An meinem Stand konnten verschiedene Honigsorten probiert und miteinander verglichen werden. Denn Honig unterscheidet sich je nach Herkunft, Trachtpflanzen und Jahreszeit deutlich in Farbe, Duft, Konsistenz und Geschmack.
Viele Besucher waren überrascht, wie unterschiedlich Honig schmecken kann. Neben den Honigsorten gab es außerdem handgefertigte Bienenwachskerzen sowie Salben, Tinkturen und weitere Kräuterprodukte zu entdecken.
Oxymel – süß, sauer und erstaunlich haltbar
Am Nachmittag hielt ich im historischen Truchsess-Haus meinen Kurzvortrag.
Oxymel bedeutet übersetzt „Sauerhonig“ und wird traditionell aus Honig und Essig hergestellt. Je nach gewünschter Verwendung können zusätzlich Kräuter, Blüten, Früchte oder Gewürze darin ausgezogen werden.
In meinem Vortrag erklärte ich, wie Oxymel hergestellt wird, welche Rolle Honig und Essig bei der Haltbarkeit spielen und wie sich das alte Wissen auch heute noch sinnvoll nutzen lässt. Außerdem ging es um die Verwendung von Honig in der Küche und darum, weshalb dieses besondere Naturprodukt bei richtiger Lagerung so lange haltbar ist.
Ein Tag voller interessanter Begegnungen
Wer selbst mehr über Honig, Oxymel, Bienen und Wildkräuter erfahren möchte, findet auf meiner Homepage weitere Informationen zu meinen Vorträgen, Honigverkostungen, Imkerkursen, Kräuterwanderungen und Workshops.








